Standorte

Im Rahmen des NoeSLIDE Projektes wurden zu Beginn sechs Standorte in die Untersuchungen eingebunden. In drei dieser Standorte sind die Forschungen bereits abgeschlossen (s. unten). Die drei verbleibenden Standorte sind die momentanen Kernstandorte des „eSurfLab“. An zwei dieser Standorte (Salcher und Hofermühle) werden täglich mehrfach automatisierte Messungen erhoben (alle 5 Minuten). Zusätzlich werden weitere Messungen in regelmäßigen Abständen (ca. monatlich) vor Ort vorgenommen. Durch die eigene Strom- und Breitband-Internetanbindung ist eine langfristige und verlässliche Laufzeit sowie eine rasche Übertragung der Daten möglich. Eine umfangreiche Instrumentierung des Standortes Brandstatt ist für 2022 geplant.

 

Lage der aktuellen Forschungsstandorte

Laufende und geplante Standorte:

  • Salcher Rutschung (seit 2014 laufend)
    Einer der Hauptuntersuchungsstandort im Rahmen des NoeSLIDE Projektes in die Salcher Rutschung in Gresten (Bezirk Scheibbs). Diesem Standort ist eine eigene Webseite mit ausführlichen Details gewidmet; siehe Standort Am Salcher.
  • Hofermühle Rutschung/ Erdstrom (seit 2018 laufend)
    Der zweite Hauptuntersuchungsstandort ist die Hofermühl- Rutschung in Konradsheim (Bezirk Waidhofen an der Ybbs). Weitere Informationen über diesen Standort finden sich auf einer eigene Webseite gewidmet, siehe Standort Hofermühle.
  • Brandstatt Rutschung (in Vorbereitung für 2022)
    Die Brandstatt Rutschung ist eine weiträumige und tiefgründige Rutschung, die mit kleineren und oberflächlicheren Prozessen gekoppelt ist. Die Bewegungsraten sind gering, treten jedoch flächig auf und haben eine hohe, kontinuierliche Schadenswirkung, weshalb in der Vergangenheit hier von der GBA bereits Untersuchungen durchgeführt wurden. Um aktuelle oberflächliche Änderungen zu detektieren  wurden neue Daten mit einem terrestrischen Laserscanner aufgenommen. Im Frühjahr 2022 sind die Installationen einer meteorologischen Station sowie mehrerer Inklinometer und zusätzlicher Sensoren im Untergrund geplant.

Abgeschlossene Standorte:

  • Eckerwirt Erdstrom (abgeschlossen)
    Der Standort Eckerwirt befindet sich Nahe der Hofermühle, mit ähnlichen Charakteristika, jedoch in größerer Ausprägung. Hier wurden Oberflächenveränderungen mit einem terrestrischen Laserscanner aufgenommen.
  • Amtmann Felssturz/ Kippung (abgeschlossen)
    Der Amtmann ist ein etwa 30m hoher, freistehender Felsturm im Ybbstal und befindet sich nahe der vielbefahrenen Ofenlochstraße (B31). Um mögliche Bewegungen zu untersuchen, wurde ein kabelloses Sensorknoten-Netzwerk am Fels installiert sowie multi-temporaler TLS Daten zur Untersuchung möglicher Sturzprozesse (Steinschlag) sowie Kluftbildung herangezogen.
  • Ofenloch Felssturz/ Steinschlag (abgeschlossen)
    Die Ofenlochstraße (B31) zwischen Waidhofen/Ybbs und Opponitz ist stark durch Steinschlag und Felsstürze gefährdet. Um flächenhafte Veränderungen an entsprechend gefährdeten Felswänden feststellen zu können, wurde eine Felswand am rechten Ybbsufer in regelmäßigen Abständen mittels einem terrestrischen Laserscanner vermessen.